Alias anlegen – Arbeiten auf der Konsole beschleunigen

Eine einfach Methode um das Arbeiten auf der Konsole zu verschnellern ist das Anlegen von sogenannten „Alias“. Alias bedeutet: Ersatzname, Pseudonym, Nickname (Quelle: Wiktionary). Wir wollen also einen Ersatznamen erstellen, ein einfaches eher sinnloses Beispiel:
alias test='df'

Dieser Befehl bewirkt, dass wenn man nun „test“ in die Konsole eingibt Linux den Befehl „df“ aufruft. Er ist sinnlos weil df kürzer ist als test.
Update:
In den Kommentaren wurde angemerkt, dass test neben dem erhöten Tippaufwand, auch noch belegt ist, also doppelt sinnfrei. Das zeigt aber sehr schön, dass man auf passen sollte, sonst wundert man sich irgendwann wieso bei der Eingabe eines Befehls ein anderer ausgeführt wird 😉

Nun ein sinnvolles Beispiel:
alias ll='ls -la'

Wie ihr an dem Beispiel sehen könnt kann alias auch Optionen mit übernehmen. An diesem Beispiel sieht man jetzt auch wie sinnvoll es ist Alias zu setzen. Jeder erfahrene Sysadmin weiß wie oft man „ls -la“ eingeben muss das ist nervig, weil das „-“ den Schreibfluss stört. Durch den Alias kann man auf den „Buchstaben-Tasten“ bleiben und es geht schneller!

2 Gedanken zu „Alias anlegen – Arbeiten auf der Konsole beschleunigen

  1. Otium

    Das beispiel mit „test“ finde ich garnicht so „sinnlos“ – es sind zwar ein paar Buchstaben mehr, aber es ist ’sprechender‘ als „df“. Das ist ja auch ein Vorteil der Alias – kryptische Befehle verständlicher zu benennen.

  2. Bastard Operator

    Das alias test=’df‘ ist nicht nur sinnlos weil df kürzer als test ist, sondern vor allem weil test ein konsolenbefehl ist der dann wohl nicht mehr funktionieren dürfte.

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